Serverlösung für ein "Apfelbüro"

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Serverlösung für ein "Apfelbüro"

Beitrag von Speed-Junkie » 06.06.2016 14:27

Ich grüße Euch,

wie der Titel schon sagt, suchen wir nach einer brauchbaren Lösung für unser 4-Mann(Frauen)Büro.

Heißt derzeit arbeiten wir mit 4 iMac über das W-Lan-Netzwerk einer Time Capsule (welche zusätzlich als Backup-Platte für alle 4 Macs agiert). Der Chef-Mac fungiert als Server auf welchem derzeit sämtliche Objektdaten, Formulare, Vorlagen etc. abgelegt sind, die für ein tägliches Arbeiten im Immobiliensegment benötigt werden. Die Immobiliensoftware ist eine Cloudlösung liegt also nicht Zentral auf dem derzeitigen Chef-Mac.

Mittlerweile haben sich ordentlich Datenmengen (vor allem Objektbilder) angesammelt und der Zugriff auf den Chef-Mac dauert über das Netzwerk immer länger bzw. scheint mir das Netzwerk mittlerweile auch irgendwie instabil, da es öfter zu Verbindungsabbrüchen kommt.

Ich dacht halt jetzt darüber nach einen separaten Server für die Daten einzurichten. Habt ihr Ideen, Vorschläge oder Anregungen für mein Problem?

VG Speedie

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Re: Serverlösung für ein "Apfelbüro"

Beitrag von Heiner Bremer » 06.06.2016 15:25

Hi,

lt. Google gibt's wohl 2 machbare Möglichkeiten, entweder ein NAS ins Netzwerk hängen, oder nen Mac Mini per Soft- und Hardware zum Server umfunktionieren.

Einfacher geht's mit dem NAS, schau mal hier, entweder die Festplattenbestückung selbst vornehmen, oder gleich fertig kaufen (1TB, 2TB usw, je nachdem, wieviel TB Ihr brauchen werdet).

Die QNAP´s laufen auf HFS+ und unterstützen Time Machine von Haus aus, hier das Tut. Und noch viel mehr ^^.
Gruß, Heiner

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Re: Serverlösung für ein "Apfelbüro"

Beitrag von bronco » 08.06.2016 21:53

Heiner bringt es die Sache schon mal in die richtige Richtung. Ein eigenständiger Server muss her!
So ein NAS ist da schon mal ein guter Einstieg.
Wenn es nur darum geht eine Menge an Dateien zu verstauen und für alle (Mitarbeiter) zugänglich zu machen, die optimale Lösung. Auch als TimeMachine-Server macht ein NAS sicher ne gute Figur.

Platzhirsche bein NAS´sind Synology und Qnap. An der Stelle sollte dann auch keine falsche Sparsamkeit aufkommen. Bei den Immobilienpreisen in Dresden ist das wahrscheinlich auch nicht nötig. ;-)

Soll es dann doch etwas mehr sein, kann ein separater Mac(mini, wenns sein muss) mit installiertem OS X-Server die bessere Lösung sein.
Da kann man dann auch so nette Gimmix, wie die Verwaltung aller Macs im Netzwerk, geteilte Kalender/Kontakte und Mailserver und vielen anderen Shizzle veranstalten, der in einer "Arbeitsgruppe" Sinn macht. Natürlich versteht sich OS X-Server auch auf die "niederen Funktionen", wie Time Machine und Dateifreigabe an interne Clients und externe Clients. In Eurem Fall bestimmt eine ganze Menge iPhones.

Auf jeden Fall habe ich zu guter Letzt noch einen absoluten Performance Tipp für Dein Büro:
Jag das kotze-lahme WLAN zum Teufel. Das kannste vielleicht noch lassen, damit Ihr oder Gäste ins Internet kommen. Mehr aber auch nicht.
Ein Server, in Deinem Fall der "Chef-Mac" hat nix im WLAN zu suchen! Aus Sicherheitsgründen und vor allem aus Performancegründen. Tu' Dir ein Gefallen und zieh im ersten Schritt bitte eine Strippe (CAT6-Netzwerkkabel, 1GBit/s) vom Chef-Mac zum W-LAN-Router. Dann ist wenigstens der Server schnell angebunden. Das hilft wenigstens etwas, wenn nur eine Person (im WLAN) auf den Chef-Mac zugreift.

Egal welche Lösung es am Ende bei Dir wird. Sie gehört verkabel!
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Re: Serverlösung für ein "Apfelbüro"

Beitrag von Speed-Junkie » 09.06.2016 19:46

Erstmal fetter Dank für Euer Feedback :up: :up: :up:

Heiner hatte sich zwischenzeitlich richtig ins Zeug gelegt und die für uns besten Optionen ausgelotet.

Bestellt haben wir schlußendlich folgendes Synology NAS: http://www.easy-tecs.de/Netzwerkspeiche ... agate.html. Besonderheit hier die 8GB RAM die ich bei sonst keinem Anbieter finden konnte (ja Heiner :urgod: ). Ein für uns unheimlich großer Mehrwert - der damit mögliche Zugriff auf alle Daten von zu Hause aus.

@Bronco in der Tat hast du recht bzgl. der Performance. Bisher ging es aber eben ganz gut übers W-Lan. Allerdings mit steigenden Datenmengen und neuen Mitarbeitern wurde es zuletzt doch ziemlich grenzwertig. Die örtlichen Gegebenheiten im Büro gestalten große Kabelzieherein als ziemlich schwierig und deshalb musste es bisher so gehen.

Allerdings wird das NAS zukünftig direkt neben dem Router installiert und ordentlich verkabelt. Evtl. lass ich mich auch dazu hinreißen, diverse Sockelleisten zu öffnen und die Macs ebenfalls anzuleinen.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

So long... Speedie

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